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Warum scheitern die meisten Unternehmen an Innovationen?

Warum scheitern Unternehmen an Innovationen?

Innovativ zu sein, bedeutet für viele Unternehmen Labs, Inkubatoren, Acceleratoren oder Innovationszentren zu eröffnen. Oder sich an ambitionierten Startups zu beteiligen, um diese zeitnah in die etablierten Unternehmensstrukturen einbinden zu können. Innovationskultur ist jedoch nicht kopierbar. Wer glaubt, diese extern einkaufen zu können oder auf Ausgründungen zu setzen, wird auf Dauer nicht erfolgreich sein.
Was hält Unternehmen davon ab, Innovationsreife von innen heraus zu entwickeln und Investitionen in Ergebnisse zu verwandeln?

Mangelhafte Innovationsfähigkeit von Organisationen hat viele Ursachen. Eine innovative Organisation erfordert eine innovationsfreundliche Kultur, strukturierte Prozesse und Führungskräfte, die diese Art von Erfolg intern fördern. Kollaboration mit Partnern und Lieferanten fördert zusätzlich Innovationspotenziale.

Unternehmenskultur bremst Innovationen aus

Die größte Innovationskraft kommt aus dem Unternehmen selbst. Innovationskultur muss vorgelebt werden und gerade Führungskräfte müssen ihren Mitarbeitern einen ausreichenden Handlungsspielraum zugestehen, in dem sie innovative Ideen erkunden. Kultur ist die größte Hürde für erfolgreiche Umsetzung von Innovation. Sie ist eine der langsamsten Komponenten, die veränderbar sind und tief verwurzelt in Organisationen. Mitarbeiter wünschen den nötigen Freiraum zum Lernen, Testen und Experimentieren. Zu dieser kulturelle Reife gehört auch die Freiheit zu scheitern, wenn eine Organisation Innovation fördern will.

Führungskräften fehlt der Mut zum Risiko

In der Entwicklung von Führungskräften liegt ein großes Potenzial für den Innovationserfolg von Organisationen. Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte nehmen Führungskräfte in der Regel nicht als Ideentreiber wahr, die mit Neugierde, Mut, Risikobereitschaft und disruptivem Potenzial Innovationen in den eigenen Organisationen vorantreiben. Führungskräfte sollten mehr Mut zum Experimentieren beweisen und ihre Rolle als Innovationstreiber aktiv im Unternehmen wahrnehmen. Die neuen Herausforderungen sind an Einstellungs- und Werteänderungen der Entscheider und Unternehmensführer gebunden. Das heißt Mut zum Risiko statt Null-Fehler-Strategie, kooperieren statt delegieren und Kommunikation auf Augenhöge statt Top-Down.

Potenzial von Innovationsökosysteme wird nicht genutzt

Innovation werden erstickt, weil Organisationen nicht in der Lage sind, in einem breiteren Netzwerk zu interagieren. Firmenkultur oder Vorbehalte, Daten miteinander auszutauschen sind die größten Hemmnisse dabei. Die Partizipation in Innovationsökosystemen oder Co-Creation bietet Unternehmen Kollaboration mit einer erweiterten Partner- und Lieferanten-Community. Diese ermöglichen Wertschöpfung über die eigenen Ressourcen hinweg. Oft wissen Organisationen um die Mehrwerte von Kollaboration, die Umsetzung ist jedoch unklar.

Innovationsprozess

Innovationsvorhaben scheitern bereits in der Entwicklung. Zur erfolgreichen Umsetzung von Innovationen ist ein systematisch geplanter Prozess erforderlich. Er muss ausreichend strukturiert sein, um schnell und ergebnisorientiert ans Ziel zu gelangen. Ein skalierbarer und wiederholbarer Prozess von der Idee bis zur Markteinführung ist ein entscheidender Faktor, um neue Produkte, Lösungen und Services hervorzubringen.

 

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Innovation – wichtigster Wettbewerbstreiber

Innovation – wichtigster Wettbewerbstreiber

Innovation ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg von Unternehmungen, bereits seit Jahrhunderten machen brandneue Eingebungen ihre Urheber wohlhabend und bringen zusätzlich Schwung in den Kreislauf einer Volkswirtschaft. Erfinder waren früher Wissenschaftler, die sich der Forschung verschrieben hatten. Heute sind es zunehmend Einzelpersonen, Ideenpioniere, die bahnbrechende Neuerungen oder Produkte auf den Markt bringen. Was früher die Erfindung des Ottomotors, Mikrowelle, Dübels oder Dampfmaschine war, ist heute Mobiltelefonie, Instagram oder Post-it-Klebezettel. Jede Erfindung, die realisiert und vom Markt angenommen wird, hat das Potenzial, den Markt und das Nutzerverhalten zu revolutionieren. Sie können eine Kette an Folge-Innovationen ins Rollen bringen.

Viele der Ideen, die unser heutiges Leben bereichern, beruhten auf Zufällen von Einzelnen. Wären nur ein paar Parameter in deren Leben anders gewesen, gäbe es heute womöglich keine Impfung, keine Apps und keine hyperintelligenten Computer, die viele Probleme mittlerweile schneller lösen, als vor 100 Jahren. Doch könnte man, besonders in größeren Unternehmen, solche geistigen Impulse der einzelnen Mitarbeiter nicht direkt fördern und so die Innovationsleistung erhöhen? Das Management für Ideen und Intrapreneurship hat genau das zur Absicht.

Ideenmanagement – Vorgehen und Ziele

Ideenmanagement verfolgt einen Zweck, der nicht nur in der Sammlung neuen Impulsen besteht, sondern vor allem in deren Verwertung. Es geht von der Annahme aus, dass theoretisch viele Mitarbeiter eines Unternehmens wertvolle Einfälle haben könnten, die die Abläufe optimieren, Prozesse neu strukturieren oder innovative Produktideen haben. Dieses Potenzial schlummert in allen etablierten Unternehmen, aber strenge Hierarchien und abgetrennte Zuständigkeiten unterdrücken Kreativität innerhalb des eigenen Fachbereichs.

Heute sind diese Grenzen fließend und nicht selten gibt es fachübergreifende Teams in Unternehmen, die sich mit komplexen Problemstellungen und Zukunftsstrategien auseinandersetzen. Diese erfordern flexibles, kreatives und innovatives Denken. Wenn Mitarbeiter selbst als Intrapreneure agieren, sich einbringen und neue Lösungen kreieren dürfen, steigt ihre Motivation erheblich. In Firmenkulturen, die auf Intrapreneurship setzen, wird Beschäftigten Entscheidungsfreiheit und Verantwortung übertragen. Sowohl eine innovationsfreundliche und offene Firmenkultur, als auch Anreizsysteme fördern die Bereitschaft der Mitarbeiter, aktiv an Innovationen mitzuarbeiten.

Wie nützt Ideenmanagement direkt dem Unternehmen?

Ein gutes Beispiel zeigt das Chemie-Unternehmen BASF, das sich offiziell zum Ziel gesetzt, durch internes Ideenmanagement die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Erneuerung im Unternehmen zu steigern. Und das mit Erfolg. Über die letzten Jahre reichten tausende Mitarbeiter des Global Players ihre Impulse ein, ein Team von Verantwortlichen sammelte diese und wertete sie auf ihre Umsetzbarkeit hin aus. In nur einem Jahr konnte das Unternehmen, dank der eingeführten Neuerungen, über 30 Millionen Euro an Kosten einsparen, ein Teil davon floss als Leistungsprämie an die beteiligten Mitarbeiter zurück.

Der Chemiegigant ist nicht das einzige Unternehmen, das Ideenmanagement als wichtiges Instrument für mehr Innovationen im Unternehmen erkannt hat. Laut einer Studie des Instituts für Betriebswirtschaft (Deutschland) versuchen immer mehr Firmen ihre Mitarbeiter zum Weiterdenken und zur Entwicklung eigener Impulse zu motivieren. Insgesamt soll das der Wirtschaft bereits über eine Milliarde Euro an Kosten erspart bzw. an Gewinn eingebracht haben.

Was braucht es für ein effektives Intrapreneurship ?

Für neue Konzepte und frische Impulse braucht es eine offene und wertschätzende Kultur im Unternehmen. Bestärkung und Förderung von kreativem Potenzial haben einen hohen Einfluss auf die Ideenquantität und -qualität. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl vermittelt bekommen, mit ihren fachlichen Eingebungen wahr- und ernstgenommen zu werden, entwickelt sich eine neue Kultur des gegenseitigen Austauschs und der Ergänzung im Unternehmen. Intrapreneurship ist hier ein Booster für Ideenverwirklichung und eine effektive Weiterentwicklung einer Unternehmung.

Innovation und neue Prozesse oder Vorgehensweisen, die direkt aus dem Unternehmen kommen und von Mitarbeitern eingebracht werden, haben einen weiteren Vorteil: Ihre Akzeptanz innerhalb der Belegschaft ist um ein Vielfaches höher. Auch materielle und immaterielle Anreize und Belohnungen von besonders kreativen Mitarbeitern durch Lob und Prämien haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Motivation, was letztendlich auch die Arbeitsleistung verbessert, die ohnehin erbracht wird. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist Aufgabe der Führungskräfte, die gestalterisches Handeln fördern und im besten Fall ihre Abteilungen als Profit-Center führen oder Spin-Offs.

Mitarbeiter als wichtigste Quelle für Innovationen

Innovation gehört zu den wichtigsten Treibern im Wettbewerb. Das Innovationsmanagement, als Teil der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens, muss noch mehr an Bedeutung gewinnen. Impulse, Ideen, Innovationen zu verwalten und systematisch auf ihren Wert hin zu überprüfen, ist eine der großen zukünftigen Aufgaben jedes Unternehmens, da immer schneller neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Jene, die auf Innovation setzen, werden dauerhaft am Markt bestehen. Mitarbeiter sind wichtigste Quelle für Innovationen. Unternehmen, die sich der Nutzung des kreativen Potenzials ihrer Beschäftigten verschließen, stehen vor einer unsicheren Zukunft und werden mit dem innovativen Potenzial der Marktteilnehmer nur schwer mithalten können.

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Intrapreneurship – Unternehmertum im Unternehmen

Intrapreneurship – Unternehmertum im Unternehmen

Intrapreneurship – It’s not just about seeing the connections and opportunities, it is also the act of weaving possibilities together to create something new and exciting. – Dylan Sherlock

Innovationen, die effektiv umgesetzt und am Markt erfolgreich etabliert wurden, steigern die Wettbewerbsfähigkeit sowie die potenziellen Umsätze in Unternehmen. Sie sind das A und O für das Überleben von Organisationen in einem sich ständig wandelnden Marktumfeld. Wer langfristig erfolgreich sein will, benötigt den Willen für Innovationen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Innovationskultur. Ohne Innovation keine Rendite und ohne Wandel keine Innovation.

Innovationen entstehen oft nicht durch Zufall, sondern sind häufig das Ergebnis von Kreativität, Fachwissen und Nutzerorientiertheit topmotivierter Mitarbeiter, die unternehmerisch denken und agieren. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie Eigeninitiative zeigen und engagiert arbeiten, als wären sie selbstständige Unternehmer. Doch auch die Organisation selbst muss seinen Teil dazu beitragen und geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um Intrapreneure zu fördern.

 

Offene Unternehmenskultur fördert Intrapreneurship

Um Intrapreneurship erfolgreich umzusetzen, müssen Unternehmen die Ideen ihrer Mitarbeiter wertschätzen und sogar Fehler tolerieren. Aus Fehlern können oft wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Es sollte eine offene, innovative Unternehmenskultur herrschen, genügend Freiraum und ausreichend Ressourcen zu verfügbar stehen, um Innovationen aus der Mitte der Organisation zu generieren. Unternehmen müssen Anreize für Intrapreneure schaffen, Projektverantwortung an sie abgeben, deren Engagement fördern und regelmäßig Ergebnisse einfordern. 

The Art of Intrapreneurship – The people who get on in this world are the people who get up and look for the circumstances they want, and, if they can’t find them, make them. – George Bernard Shaw

Intrapreneure sind oft zufriedener als andere Mitarbeiter, denn eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen zu können, fördert die Motivation und die Bereitschaft für Engagement. In Zeiten des Fachkräftemangels wird Intrapreneurship zunehmend zum Instrument der Mitarbeiterbindung, um talentierte Angestellte an das eigene Unternehmen zu binden.

Man kann jedoch nicht einen x-beliebigen Mitarbeiter darauf trimmen, ein Intrapreneur zu werden. Nicht jedem liegt die Ideensuche und nicht jeder trägt ein Unternehmer-Gen in sich. Viele Eigenschaften, die einen Intrapreneur auszeichnen, können erlernt werden, eine gewisse Grundveranlagung muss jedoch vorhanden sein. Intrapreneure spüren Trends und deren Erfolgschancen auf, managen Risiken bei der Verwirklichung von Innovationen und übernehmen dafür die Verantwortung.

Giffords 10 Gebote für Intrapreneure 

Der Begriff des Intrapreneurs wurde vom amerikanischen Unternehmer Gifford Pinchot geprägt und beschrieben. Seine zentralen Thesen hat er in zehn Gebote zusammengefasst. Diese beschreiben Handlungsempfehlungen und das notwendige Mindset von Intrapreneuren:

 

  1. Komme jeden Tag mit der Bereitschaft zur Arbeit, gefeuert zu werden.
  2. Umgehe alle Anordnungen, die deinen Traum stoppen können.
  3. Mache alles, was zur Realisierung deines Ziels erforderlich ist – unabhängig davon, wie deine eigentliche Aufgabenbeschreibung aussieht.
  4. Finde Leute, die dir helfen.
  5. Folge bei der Auswahl von Mitarbeitern deiner Intuition und arbeite nur mit den Besten zusammen.
  6. Arbeite solange es geht im Untergrund – eine zu frühe Publizität könnte das Immunsystem der Firma wecken.
  7. Wette nie in einem Rennen, wenn du nicht selbst darin mitläufst.
  8. Um Verzeihung zu bitten, ist leichter als um Erlaubnis.
  9. Bleibe deinen Zielen treu, aber sei realistisch im Hinblick auf die Möglichkeit, diese zu erreichen.
  10. Halte deine Sponsoren in Ehren.

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Mitarbeitermotivation durch Innovationsmanagement

Mitarbeitermotivation durch Innovationsmangement

Halte Dich fern von denjenigen, die versuchen, Deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich großen geben Dir das Gefühl, dass auch Du groß werden kannst. – Mark Twain

Immer mehr Firmen erkennen, dass in den Köpfen der eigenen Mitarbeiter wertvolle Ideen und Optimierungsvorschläge stecken. Denn wer kennt die Prozesse, Produkte, Systeme im Unternehmen besser als das ausführende Personal?

Oft ist es für die Mitarbeiter jedoch schwierig, Ihren Ideen, Vorschlägen und Innovationen freien Lauf zu lassen, da sie nicht selbstsicher genug sind oder Angst davor haben, nicht ernst genommen zu werden oder ständig durch den Vorgesetzten abgesägt zu werden.

Der Siemens Konzern hat für seine kreativen Köpfe Workshops und Seminare eingeführt. Zudem gibt es interne Ideenwettbewerbe und verschiedene Innovationspreise. Im November 2011 hat Siemens zwölf herausragende Mitarbeiter mit ihrem jährlich verliehenen Erfinderpreis ausgezeichnet, durch sie gab es 730 Erfindungsmeldungen und kamen 636 Einzelpatente zustande.

Doch wie motiviert man die Mitarbeiter ausreichend und gibt ihnen den notwendige Raum, um ihre Innovationen umsetzen zu können? Es gibt viele Wege, seine Mitarbeiter kurzfristig anzuspornen, jedoch sollte man nicht auch außer Auge lassen, dass ein gutes Betriebsklima nicht nur kurzfristig andauern sollte. Auch nach einem wichtigen Projekt sollten die Mitarbeiter noch motiviert und glücklich sein, um nicht gelangweilt zu werden, denn dies führt sehr oft zu Demotivation.

Die Firma ThyssenKrupp verfolgt folgende Strategie: „Das Ideenmanagement richtet sich an alle Mitarbeiter weltweit mit dem Ziel, ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch über Ihre eigentlichen Aufgaben hinaus in Form von Verbesserungsvorschlägen einzubringen. So können sie sich an der Weiterentwicklung des Unternehmens und an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen aktiv beteiligen.“

Dirk Deichmann von der Rotterdam School of Management schrieb in einer Studie: “Prämien helfen bei kleinen Verbesserungsvorschlägen, für große Ideen braucht es die intrinsische Motivation.“ Unternehmen müssen Anreize und Raum für Entwicklung schaffen – kein Produkt ist so perfekt, denn mit der Zeit ändern sich die Kundenbedürfnisse bzw. Ansprüche und dann bedarf es einer Produktanpassung oder komplett neuer Produktpalletten.

Der Autohersteller BMW konnte mit Ideen seiner eigenen Mitarbeiter rund 77,9 Millionen Euro sparen.

Die meisten Ideen entstehen bei der täglichen Arbeit, wer regelmäßig über umständliche und fehlerhafte Prozesse stößt, kündigt oder denkt über Verbesserungen nach.

Innovation heißt: Widerspruch gegen das Alte“– Jay Walker (Digitalforscher)

Einige Unternehmen haben eigene Ideenmanager, diese sammeln, bewerten und prüfen Ideen auf ihre Umsetzbarkeit. Nicht jede ist realisierbar, jedoch oft ein guter Gedankenanstoß für weitere.

Ausschlaggebend für die Mitarbeitermotivation ist konstruktives Feedback und die Gewissheit, dass die Ideen ernst genommen, respektiert und geschätzt werden. Dies hilft dem Personal bei der Selbstentfaltung im Unternehmen und regt zur persönlichen Entwicklung an.

Mitarbeiter legen viel Wert auf offene Kommunikation und transparente Entscheidungen. Das Feedback an die Mitarbeiter ist deshalb überaus wichtig, um die Euphorie und Motivation aufrecht zu erhalten.

Bei großen Innovationen und Veränderungen, die nicht innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden können, sollten regelmäßig Status-Updates des Projektes weitergegeben werden, damit sich die Mitarbeiter miteinbezogen fühlen. Doch dürfen abgelehnte Verbesserungsvorschläge keinesfalls negative Nachwirkungen mit sich ziehen. Eine Idee an einer neutralen Stelle zu präsentieren, ist oft einfacher, denn man will ja nicht schlecht vor dem Vorgesetzten dastehen.

VW hat sich seit dem Start ihres Ideenmanagements im Jahr 1949 mit ca. zwei Millionen Vorschlägen auseinandergesetzt. Das Unternehmen spart jährlich mehrere Millionen Euro durch Verbesserungsideen seiner Mitarbeiter. VW belohnt seine Ideengeber mit Prämien.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Thema Innovationsmanagement ist, das Vertrauen. Mitarbeiter, die unter ständiger Kontrolle und Druck stehen, neigen dazu unsicher, unmotiviert und in weiterer Folge auch uneffektiv zu werden. Sie sollten die Freiheit haben ihren eigenen Weg zu finden, um das bestmögliche Ergebnis für sich und somit auch für das Unternehmen zu liefern.

Ideenmanagement ist ein strategisches Führungsinstrument, das zur Erhöhung der Mitarbeitermotivation beiträgt und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärkt“ – Günter Fleig (Daimler Chrysler Personalvorstand)

 

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Intrapreneurship – Startup-Mentalität in etablierte Unternehmen stärken

Mentalität in etablierte Unternehmen stärken

Innovationen schaffen neue Inhalte und verändern Unternehmen, oft sogar grundlegend. Jede Innovation hat als Basis eine Idee und diese gilt es umzusetzen und anwendbar zu machen. Innovationen bringen neue Chancen und sichern die Zukunft von Unternehmen im Zeitalter des Umbruches und der Digitalisierung – es gilt mit Innovationskraft zu überleben, zu wachsen und nachhaltig erfolgreich zu sein. In etablierten Unternehmen ist es schwieriger, Innovationen zu realisieren als in kleineren Firmen und Startups. Hierarchien sind flacher, die Geschäftsprozesse sind noch nicht festgefahren, es herrschen kaum Kommunikationsschwellen und das offenen Arbeitsklima stärkt die Gruppendynamik und fördert die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und deren Ideen, Produkten oder Dienstleistungen. Oft sind die Mitarbeiter in Großunternehmen und Konzernen von Angst geprägt, Angst vom Vorgesetzten nicht ernst genommen, wenn nicht sogar übergangen zu werden oder zu versagen. Doch nicht nur Furcht ist einer der Beweggründe, warum Dienstnehmer ihre Ideen nicht nach außen tragen wollen. Oft sind es Argumente wie:

  • Fehlende Motivation, Förderung oder Wertschätzung des Unternehmens
  • Trägheit/ Bequemlichkeit
  • Druck von oben
  • Zeitdruck
  • Leistungsdruck
  • „War immer so – ändert sich doch ohnehin nichts“
  • Fehlendes Selbstbewusstsein/ Durchsetzungsvermögen

Global Player, die Mechanismen von Startups übernehmen und Raum für Kreativität, Ideenbildung und Motivation einräumen, werden mit Mitarbeitern belohnt, die verantwortungsvoller und selbstbestimmter arbeiten und sich aktiver beteiligen. Die gesteigerte Zufriedenheit in Kombination mit mehr Motivation kommt allen Unternehmensakteuren zugute, über alle Hierarchie-Ebenen hinweg. Es bedarf dafür keiner abrupter interner Umstrukturierungen oder dem massiven Zukauf von Jungunternehmen, dem derzeit viele Konzerne verfallen sind. Der Startup-Hype hat die Corporate-Welt erreicht und immer mehr Unternehmen starten eigene Initiativen, wie Inkubator- und Accelerator-Programme.

Veränderungen innerhalb der Unternehmung kann schrittweise und mit speziellen Programmen erfolgen und muss nicht abrupt oder in externen Konzern-Satelliten umgesetzt werden. Konventionelle Großunternehmen können kaum die freiheitliche Mentalität eines Startups umsetzen, diese aber punktuell innerhalb von hybriden Programmen wie Corporate Incubation oder Intrapreneurship, also dem Unternehmertum im Unternehmen, übernehmen.

Immer mehr Angestellte versuchen, ihre Ideen und Innovationen im Unternehmen selbst durchzusetzen. Untersuchungen belegen, dass bis zu 15 Prozent der Angestellten intrapreneuriell veranlagt sind, bis zu fünf Prozent etablieren sich als leistungsstarke Intrapreneure im eigenen Unternehmen. Für sie müssen Räume und Programme geschaffen werden, damit sie selbständig ihr kreatives Potenzial und ihr unternehmerisches Denken entfalten können.

Innerhalb der bestehenden Strukturen! Der entscheidende Faktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Innovationsprozesses ist nicht die Idee, sondern die professionelle Umsetzung. Dazu braucht es Erfahrung und Motivation. Einem Innovationprozess bedarf eines Navigators, der den Überblick behält und aufkommende Hindernisse und Probleme aus der Welt schafft, eine neutrale, inspirierende Umgebung, damit Ideen reifen können und erfahrene Spezialisten, die auf ihrem Gebiet das notwendiges Know-how in den Ideenprozess transferieren.

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