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Transformationsprojekte – Feuer & Flamme und Himmel oder Hölle

Es gibt derzeit sicherlich kaum ein Unternehmen weltweit, das nicht gerade das eine oder andere (digitale) Transformationsprojekt in der Planung oder in der Umsetzung hat. Die Erfahrungen der meisten Unternehmen und der jeweiligen Transformationsverantwortlichen bzw. ProjektleiterInnen weichen allerdings nicht von den Erfahrungen vieler anderer Projekte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ab. Warum ist das so? War und ist Projektmanagement von Transformationsprozessen eine (fast) unlösbare Herausforderung? Auch wenn viele MitarbeiterInnen Feuer und Flamme für Transformationsprojekte sind, kann es sich anfühlen wie Himmel oder Hölle…

Blockaden für Entwicklung und Transformation

Was sind nun die hartnäckigsten Blockaden für Entwicklung und Transformation und was muss ganz bewusst überwunden werden, um Projekte erfolgreich durchzubringen?

Der Mitgründer und langjährige Geschäftsführer von Haufe-umantis Hermann Arnold hat in seinem Buch „Wir sind Chef – wie eine unsichtbare Revolution Unternehmen verändert“ vier große Blockaden für Entwicklung und Transformation festgehalten. Im Folgenden sollen diese 4 Blockaden mit eigenen Erfahrungen angereichert beleuchtet werden:

1. Die Lehmschicht

Wenn die Unternehmensführung nicht führen kann

  • Das Top-Management macht diese Lehmschicht (mittlere Führungsebenen) dafür verantwortlich
    • dass MitarbeiterInnen nicht direkt geführt werden können
    • dass Instrumente, um echte Veränderungen durchzuführen, sehr rar sind und
    • dass Veränderungen viel zu lange dauern und Maßnahmen ihre Wirkung erst dann entfalten, wenn sie schon fast wieder überholt sind
  • MitarbeiterInnen machen diese Lehmschicht dafür verantwortlich,
    • dass ihre Ideen und Vorschläge nicht gehört werden
    • dass das Top-Management viel zu weit vom Tagesgeschäft und den echten Problemen entfernt ist
    • dass viele der „oben“ getroffenen Entscheidungen ihre Arbeit eher behindern als erleichtern und
    • dass ständige Veränderungsprozesse und Reorganisationen intern bremsen und keinen Mehrwert schaffen
  • Das mittlere Management befindet sich genau in dieser Lehmschicht
    • mit gefühlt eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten
    • mit steigendem Druck von oben und fast unerfüllbaren Erwartungen von unten
    • mit mehr Kritik als Lob von allen Seiten

Somit fühlen sich das Top-Management, das mittlere Management und die MitarbeiterInnen fühlen sich somit auf jeweils ihre Art und Weise eingeschränkt durch ein System und machtlos, die Zukunft des Unternehmens wirklich aktiv zu gestalten. Das kann dazu führen, dass trotz einer Feuer & Flamme-Einstellung gegenüber Transformationsprojekten – Wille, gute Absicht und Können – breite Resignation im Unternehmen stattfindet.

2. Die Verschanzung

Wenn Silos verstärkt statt aufgebrochen werden

  • Durch den steigenden Druck konzentrieren sich Teams und Einheiten in einem Unternehmen auf ihre eigene Arbeit, an deren Erledigung sie auch gemessen werden, und sehen übergreifende Projekte bzw. Problemlösungen für andere Teams als hinderlich für die eigene Zielerreichung
  • Steigende Spezialisierungen führen zu steigenden Allianzen Gleichgesinnter und Nicht-Verstehen anderer Experten-Teams (Verkauf, Qualitätssicherung, Buchhaltung, Forschung & Entwicklung, etc.)
  • Das dynamische und unsichere Umfeld verstärkt die Fokussierung auf die eigenen Arbeitsbereiche, in denen man noch das Gefühl von möglichst viel Kontrolle und Expertise haben kann

Bildung von interdisziplinären Teams und damit ein Aufbrechen des Silo-Denkens gehören zu den Grundaufgaben jeder Projektverantwortung in der Startphase eines Projekts. Die genannte Blockade führt zu einer intensiven Startphase, die aber erfolgsentscheidend für den gesamten Projektverlauf sein wird!

3. Die Agilitätsfalle

Wenn die Organisation zu langsam ist für das Marktumfeld

  • Druck und Dringlichkeit des Veränderungsbedarfs führt in etablierten Unternehmen zum Versuch neue erfolgreiche Organisationskonzepte möglichst rasch einsetzen zu wollen
  • Inspiriert von Tech-Giganten (Apple, Google, Facebook, etc.) oder Jungunternehmen sollen Agile, Scrum, Lean Start-Up, Holokratie, Co-Creation, etc. umgesetzt werden
  • Die Trägheit von etablierten Organisationen und das laufende Tagesgeschäft, das Ertrag und Gewinn bringen muss, sowie die fehlenden notwendigen Fähigkeiten verhindern meist eine erfolgreiche Umsetzung

4. Die Innovationslücke

Wenn Unternehmen abgehängt werden

  • Innovationen außerhalb von Unternehmen entwickeln sich ungleich schneller und in einer höheren Frequenz als innerhalb von Unternehmen
  • MitarbeiterInnen haben oft im privaten Umfeld bessere Technologien, professionellere Werkzeuge und moderne Organisationsformen zur Verfügung als im eigenen Unternehmen
  • Der Mut, Neues auszuprobieren, ungewöhnliche Methoden, Prozesse und Werkzeuge einzusetzen und organisationsübergreifend zusammenzuarbeiten wird durch Angst vor Scheitern und zahlreichen Reglementierungen stark eingebremst

In Summe führen all diese Faktoren dazu, dass Projekte und Transformationsvorhaben auch unter Einsatz bewährter und oder neuer Projektmanagementmethoden und –instrumente immer mit starkem Gegenwind konfrontiert sind. Immer wichtiger in diesem Zusammenhang werden sowohl für Transformationsverantwortliche als auch ProjektmitarbeiterInnen daher Parameter wie:

  • Erkennbare Sinnhaftigkeit in der Arbeitstätigkeit
  • Möglichkeiten der Weiterentwicklung
  • Gestaltungsfreiräume und Entscheidungskompetenzen und
  • Spaß an der Arbeit

Zur Zielerreichung ist ein bewusster Umgang mit Blockaden für Entwicklung und Transformation und ein Investment in die alternativen beschleunigenden Faktoren unumgänglich. Das fordert Unternehmensverantwortliche und Führungskräfte gleichermaßen, frei nach dem US-amerikanischen Manager Lee Iacocca: „Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen, aber es ist erstaunlich, wie schnell ein informierter und motivierter Mensch laufen kann“.

Genau dieses „laufen lassen“ unterstützt kickworkx mit MATE, dem Micro-Accelerator for Transformation and Employee-Development. Mit dem einfach einsetzbaren (sofort ab 1 Idee starten) und kostengünstigen „as-a-service“-Tool, geben Führungskräfte ihren Mitarbeitern genau die richtige Mischung aus Struktur, Inspiration und Experten-Guidance, um neue Ideen Schritt für Schritt in Ergebnisse zu verwandeln– ohne ihren eigentlichen Job zu vernachlässigen.

Quelle:

 

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IT- und Beratertag – Wir tragen vor

Die ehrwürdigen Hallen der Hofburg bildeten den Rahmen für den 17. IT- & Beratertag der WKO. Unter dem diesjährigen Motto „Consulting the Consultants“ konnte man sich in zahlreichen Vorträgen Impulse zu spannenden & neuen Ansätzen rund um Unternehmensberatung, IT und Innovation holen. Einer dieser Impulse war unser kickworkx „Intrapreneurship as-a-service“ Ansatz, der auf reges Interesse stieß. In einem Spannungsbogen konnten wir von dem grundsätzlichen Ideenpotenzial und den großen Hürden für Transformation und Innovation in etablierten Unternehmen über die Identifikation & Motivation von Ideenbringern bis hin zur bewährten kickworkx Lösung für Transformation und Innovation as-a-service unsere Erfahrungen und Ansätze beleuchten. Aber sehen Sie selbst (11 Min.) …

Innovationsmanagement – so wichtig, aber doch so schwer!

Das Arbeiten an und das Beschäftigen mit Innovationen erlebt derzeit einen regelrechten Höhenflug in Unternehmen – vom KMU bis zum Großkonzern. Warum allerdings ist echtes Innovationsmanagement so herausfordernd und so oft auch mit Scheitern verbunden?

 

Innovation als Grundnahrungsmittel jeder Organisation

 

Eine einzige Statistik belegt, warum Neu- und Weiterentwicklung für Unternehmen ein Must Have sein sollte: unglaubliche 88% der Fortune-500-Unternehmen von 1955 existierten 2015 nicht mehr. Das hat selbstverständlich verschiedenste Gründe wie Fusionen, Übernahmen, Insolvenzen, technologische Entwicklungen, etc. Aber gerade diese imposanten Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, sich als Organisation mit neuen Herausforderungen auf allen Ebenen auseinanderzusetzen und sich den notwendigen Veränderungen zu stellen, um sich für zukünftiges Überleben zu wappnen. Kaum ein Unternehmen ist vor hoher Ungewissheit, sich laufend verändernden Rahmenbedingungen und Komplexität gefeit!
Innovatives zukunftsorientiertes Handeln, um neue Geschäftsmodelle, Produkte und Servicedienstleistungen zu entwickeln und für Wachstum und dauerhafte Profitabilität zu sorgen, gilt als Grundtugend von modernen Organisationen – was macht es allerdings so schwer? Ein Versuch, 4 Gründe bzw. Chancen dafür ein wenig näher zu beleuchten:

 

1. Unternehmenskultur als Gegenspieler von Innovation

 

Die größten Innovationspotenziale liegen oft im Unternehmen selbst. Die zur Entfaltung dieser Potenziale notwendige Innovationskultur muss vorgelebt werden und Führungskräfte müssen ihren MitarbeiterInnen einen ausreichenden Handlungsspielraum dafür geben (können). Die über Jahre und Jahrzehnte gewachsene und etablierte Organisationskultur und die darin wirkenden Innovations-Antikörper sind die größte Hürde für eine erfolgreiche Umsetzung von Innovation. Oft reicht eine negative Aussage oder nur geringer Widerstand gegenüber einer neuen Idee und schon lässt sich die Ideengeberin davon beeindrucken und von weiterer Initiative abschrecken.
Tief verwurzelte Mechanismen und vorgeformte Einstellungen in Organisationen lassen sich nur langsam und mit viel Engagement verändern. Zur erwünschten und angestrebten kulturellen Reife gehört auch die Freiheit, auf dem Weg zu einer innovationsaffinen Organisationskultur zu scheitern und daraus zu lernen.

 

2. Führungs-Mut zum Risiko

 

Nach dem Motto „Be a leader, not a boss!“ liegt in der Leadership-Funktion und damit in der Entwicklung von Führungskräften ein großes Potenzial für den Innovationserfolg von Organisationen. Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte nehmen Führungskräfte in der Regel nicht als Ideentreiber wahr, die mit Neugierde, Mut, Risikobereitschaft und disruptiv-affiner Einstellung Innovationen in der eigenen Organisation vorantreiben. Führungskräfte sollten angespornt, angehalten und auch aufgefordert werden, selbst mehr Mut zum Experimentieren zu beweisen, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen und Freiräume zu schaffen, um gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen die Rolle als Innovationstreiber aktiv im Unternehmen wahrzunehmen zu können.

 

Für viele Verantwortungsträger bedeutet das zugegebenermaßen sehr viel (auch persönliche) Herausforderung, die mit Einstellungs- und Werteänderungen verbunden sind. Das heißt in der Umsetzung unter anderem Mut zum Risiko statt Null-Fehler-Strategie, kooperieren statt delegieren und Kommunikation auf Augenhöge statt Top-Down.

 

Innovationsökosysteme als Inspirationspool nutzen

 

Im eigenen Unternehmen arbeiten natürlich ganz viele sehr kompetente, motivierte, innovative und intelligente Menschen. Aber ganz egal, wie groß das eigene Unternehmen ist, es arbeiten noch immer weit mehr sehr kompetente, motivierte, innovative und intelligente Menschen außerhalb des eigenen Unternehmens. Dieses externe Potenzial auch nur zu einem geringen Bruchteil für den eigenen Erfolg zu nutzen, kann schon den kleinen, aber feinen Unterschied machen. Innovationen werden allerdings oft dadurch erstickt, weil Organisationen nicht in der Lage sind, in einem breiteren Netzwerk zu interagieren. Die eigene Firmenkultur oder bestehende Vorbehalte, Ideen oder Wissen und Daten miteinander auszutauschen, sind die größten Hemmnisse dabei. Die Partizipation in Innovationsökosystemen oder Co-Creation bietet Unternehmen Kollaboration mit einer erweiterten Partner- und Lieferanten-Community. Diese ermöglichen Wertschöpfung über die eigenen Ressourcen hinweg. Oft wissen Organisationen um die Mehrwerte von Kollaboration, die Umsetzung ist jedoch unklar.

 

Innovationsprozesse – agil und trotzdem schön standardisiert

Innovationsvorhaben scheitern bereits in der Entwicklung. Auch wenn Agilität, Spontanität und Kreativität ganz groß geschrieben werden, bedeutet das nicht regelloses Chaos! Zur erfolgreichen Umsetzung von Innovationen ist ein systematisch geplanter Prozess erforderlich. Er muss strukturiert und schlank organisiert sein, um schnell und ergebnisorientiert ans Ziel zu gelangen. Ein skalierbarer und wiederholbarer Prozess von der Idee bis zur Markteinführung ist ein entscheidender Faktor, um neue Produkte, Lösungen, Services oder ganze Geschäftsmodelle hervorzubringen.
Sich der großen Herausforderungen bewusst zu sein und nicht davor zurückzuschrecken, die mit Innovationen verbundene Unsicherheit auf sich zu nehmen und Ressourcen diesen Themen zu widmen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. „Wir machen was mit Innovation“ als reines Marketingmascherl kann das eigene Unternehmen schnell und leicht zu den 88% dazugehören lassen, die die nächsten Jahre oder Jahrzehnte nicht überleben. In diesem Sinne meint der Digitalforscher Jay Walker: „Innovation heißt: Widerspruch gegen das Alte“ und „es ist Zeit, Innovation zu innovieren“.

Quelle:

 

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Startup-Mentalität im Unternehmen stärken 2019

Wozu brauche ich Innovation?

Innovationen schaffen neue Inhalte und verändern Unternehmen, oft sogar grundlegend. Jede Innovation hat als Basis eine Idee und diese gilt es umzusetzen und anwendbar zu machen. Innovationen bringen neue Chancen und sichern die Zukunft von Unternehmen im Zeitalter des Umbruches und der Digitalisierung – es gilt mit Innovationskraft zu überleben, zu wachsen und nachhaltig erfolgreich zu sein. In etablierten Unternehmen ist es schwieriger, Innovationen zu realisieren als in kleineren Firmen und Startups. Hierarchien sind flacher, die Geschäftsprozesse sind noch nicht festgefahren, es herrschen kaum Kommunikationsschwellen und das offene Arbeitsklima stärkt die Gruppendynamik und fördert die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und deren Ideen, Produkte oder Dienstleistungen. Oft sind die Mitarbeiter in Großunternehmen und Konzernen von Angst geprägt, Angst vom Vorgesetzten nicht ernst genommen, wenn nicht sogar übergangen zu werden oder zu versagen.
Doch nicht nur Furcht ist einer der Beweggründe, warum Dienstnehmer ihre Ideen nicht nach außen tragen wollen. Oft sind es Argumente wie:

  • Fehlende Motivation, Förderung oder Wertschätzung des Unternehmens
  • Trägheit/ Bequemlichkeit
  • Druck von oben
  • Zeitdruck
  • Leistungsdruck
  • „War immer so – ändert sich doch ohnehin nichts“
  • Fehlendes Selbstbewusstsein/ Durchsetzungsvermögen

Die richtige Mentalität im Unternehmen

Global Player, die Mechanismen von Startups übernehmen und Raum für Kreativität, Ideenbildung und Motivation einräumen, werden mit Mitarbeitern belohnt, die verantwortungsvoller und selbstbestimmter arbeiten und sich aktiver beteiligen. Die gesteigerte Zufriedenheit in Kombination mit mehr Motivation kommt allen Unternehmensakteuren zugute, über alle Hierarchie-Ebenen hinweg. Es bedarf dafür keiner abrupter interner Umstrukturierungen oder dem massiven Zukauf von Jungunternehmen, dem derzeit viele Konzerne verfallen sind. Der Startup-Hype hat die Corporate-Welt erreicht und immer mehr Unternehmen starten eigene Initiativen, wie Inkubator- und Accelerator-Programme.

Veränderungen innerhalb der Unternehmung kann schrittweise und mit speziellen Programmen erfolgen und muss nicht abrupt oder in externen Konzern-Satelliten umgesetzt werden. Konventionelle Großunternehmen können kaum die freiheitliche Mentalität eines Startups umsetzen, diese aber punktuell innerhalb von hybriden Programmen wie Corporate Incubation oder Intrapreneurship, also dem Unternehmertum im Unternehmen, übernehmen.

Die Anzahl der Intrapreneure steigt

Immer mehr Angestellte versuchen, ihre Ideen und Innovationen im Unternehmen selbst durchzusetzen. Untersuchungen belegen, dass bis zu 15 Prozent der Angestellten intrapreneuriell veranlagt sind, bis zu fünf Prozent etablieren sich als leistungsstarke Intrapreneure im eigenen Unternehmen. Für sie müssen Räume und Programme geschaffen werden, damit sie selbständig ihr kreatives Potenzial und ihr unternehmerisches Denken entfalten können.

Tipp:

Innerhalb der bestehenden Strukturen! Der entscheidende Faktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Innovationsprozesses ist nicht die Idee, sondern die professionelle Umsetzung. Dazu braucht es Erfahrung und Motivation. Einem Innovationprozess bedarf eines Navigators, der den Überblick behält und aufkommende Hindernisse und Probleme aus der Welt schafft, eine neutrale, inspirierende Umgebung, damit Ideen reifen können und erfahrene Spezialisten, die auf ihrem Gebiet das notwendiges Know-how in den Ideenprozess transferieren.

 

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Was sind Intrapreneure?

Kennen Sie Intrapreneure? Ein Begriff und eine Mitarbeiter-Rolle, die in den vergangenen Jahren einen richtigen Aufmerksamkeitsboost und unternehmensinterne Verbreitung erhalten hat. Allein in den letzten 5 Jahren haben sich die Suchergebnisse in Google zu Intrapreneuren und Intrapreneurship mehr als vervierfacht.
Während sich ein Entrepreneur im klassischen Sinne als Gründer und Inhaber eines Unternehmens beschreiben lässt, bleibt oft die Frage, was genau nun ein Intrapreneur ist?

Ein Entrepreneur als klassischer Unternehmer, hat sich mit der Gründung eines Unternehmens dafür entschieden, Risiko einzugehen und Eigenverantwortung zu tragen. Heutzutage wollen viele junge Menschen Teil von etwas sein, aktiv an Innovationen mitwirken und ihre eigenen Ideen in das Unternehmen einbringen. Genau diese Einstellung beschreibt einen Intrapreneur: den Intracorporate Entrepreneur, ein unternehmensinternes Gegenstück zum Entrepreneur – sprich: Mitarbeiter im Unternehmen, die ihre Arbeit mit der identen Einstellung wie Unternehmer vollziehen, obwohl sie in eine Unternehmensorganisation eingebunden sind. Dies bedeutet, eigenständig Verantwortung zu übernehmen, vernetzt zu denken und mit dem eigenen Handeln und der Entwicklung von neuen Produkten, Prozessen, Services, etc. auf einen nachhaltigen Unternehmenserfolg abzuzielen.

Grundsätzlich kann jede/r Intrapreneur sein, sich im Laufe der Karriere dazu entwickeln oder dazu befähigt werden. Darin steckt aber für viele Unternehmen gerade die größte Herausforderung: den Intrapreneur zu wecken, zu entwickeln oder auch die Möglichkeit zu geben, den Intrapreneur in sich erst zu entdecken und zuzulassen. In weiterer Folge müssen Intrapreneure gefördert werden und ein Angebot an Tools zur Verfügung gestellt bekommen sowie die Zeit, an eigenen Ideen und Innovationen arbeiten zu können.

Das sogenannte T-förmige skillset gilt in diesem Zusammenhang oft als optimale Voraussetzung für Intrapreneurship. Der Buchstabe T steht als Metapher für die fundierten Kenntnisse im eigenen Fachbereich und umfassendes spezialisiertes Fachwissen (senkrechter Strich) und die Fähigkeit, über Bereichsgrenzen hinweg mit anderen Wissens- und Fachabteilungen, Kundenmilieus, u. ä. anschluss- und dialogfähig zu sein (Querstrich) – eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Arbeiten in interdisziplinären Teams.

Intrapreneure sind also Persönlichkeiten, die einen der wichtigsten Schlüssel zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung von Innovationen und schließlich auch zum Erfolg eines Unternehmens darstellen. Diese Schlüssel müssen nur gefunden und genutzt werden.

Wie? Dazu mehr in Kürze…

Wird Ihr Unternehmen überleben?

Wird Ihr Unternehmen überleben? Warum braucht es Innovation?

Unglaubliche 88% der Fortune-500-Unternehmen von 1955 existierten 2015 nicht mehr. Das hat selbstverständlich verschiedenste Gründe wie Fusionen, Übernahmen, Insolvenzen, technologische Entwicklungen, etc. Um sich für zukünftiges Überleben zu wappnen, schlagen viele Unternehmen zweigleisige Strategien ein. Einerseits liegt der Fokus auf der Effizienz bestehender Geschäftsmodelle, Produkte und Servicedienstleistungen, andererseits gilt es, mit neuen Ideen und Innovation als „zweites Standbein“ neue Geschäftsmodelle, Produkte und Servicedienstleistungen zu entwickeln und für Wachstum und dauerhafte Profitabilität zu sorgen. Strategien, die sich vermeintlich widersprechen?

Sind Sie gewappnet?

Ist das Unternehmen, in dem Sie sich befinden, vor schnellen Veränderungen, hoher Ungewissheit und Komplexität gefeit? Die wenigsten Unternehmen können dies bejahen. Ohne innovatives zukunftsorientiertes Handeln setzt ein Unternehmen seine eigene Zukunft aufs Spiel. Es läuft sogar Gefahr von der Unternehmenslandschaft zu verschwinden. Wappnen Sie sich!

Hier Erfahren Sie mehr, wie sich Innovation planen lässt. Mehr Erfahren!

Lernreise für zukunftsbereite Organisationen (Werbung)

Die deutsche Innovationsberatung und kickworkx-Netzwerkpartner creaffective und kickworkx sehen das Wachstums-/Überlebenspotenzial der Unternehmen in der Innovation und den Mitarbeitern, die diese möglich machen.
Auf der Lernreise für zukunftsbereite Organisationen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kompetenz und Haltung für zukunftsschaffendes Denken & Handeln beigebracht. Hier erfahren Sie mehr.