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Innovation – wichtigster Wettbewerbstreiber

Innovation – wichtigster Wettbewerbstreiber

Innovation ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg von Unternehmungen, bereits seit Jahrhunderten machen brandneue Eingebungen ihre Urheber wohlhabend und bringen zusätzlich Schwung in den Kreislauf einer Volkswirtschaft. Erfinder waren früher Wissenschaftler, die sich der Forschung verschrieben hatten. Heute sind es zunehmend Einzelpersonen, Ideenpioniere, die bahnbrechende Neuerungen oder Produkte auf den Markt bringen. Was früher die Erfindung des Ottomotors, Mikrowelle, Dübels oder Dampfmaschine war, ist heute Mobiltelefonie, Instagram oder Post-it-Klebezettel. Jede Erfindung, die realisiert und vom Markt angenommen wird, hat das Potenzial, den Markt und das Nutzerverhalten zu revolutionieren. Sie können eine Kette an Folge-Innovationen ins Rollen bringen.

Viele der Ideen, die unser heutiges Leben bereichern, beruhten auf Zufällen von Einzelnen. Wären nur ein paar Parameter in deren Leben anders gewesen, gäbe es heute womöglich keine Impfung, keine Apps und keine hyperintelligenten Computer, die viele Probleme mittlerweile schneller lösen, als vor 100 Jahren. Doch könnte man, besonders in größeren Unternehmen, solche geistigen Impulse der einzelnen Mitarbeiter nicht direkt fördern und so die Innovationsleistung erhöhen? Das Management für Ideen und Intrapreneurship hat genau das zur Absicht.

Ideenmanagement – Vorgehen und Ziele

Ideenmanagement verfolgt einen Zweck, der nicht nur in der Sammlung neuen Impulsen besteht, sondern vor allem in deren Verwertung. Es geht von der Annahme aus, dass theoretisch viele Mitarbeiter eines Unternehmens wertvolle Einfälle haben könnten, die die Abläufe optimieren, Prozesse neu strukturieren oder innovative Produktideen haben. Dieses Potenzial schlummert in allen etablierten Unternehmen, aber strenge Hierarchien und abgetrennte Zuständigkeiten unterdrücken Kreativität innerhalb des eigenen Fachbereichs.

Heute sind diese Grenzen fließend und nicht selten gibt es fachübergreifende Teams in Unternehmen, die sich mit komplexen Problemstellungen und Zukunftsstrategien auseinandersetzen. Diese erfordern flexibles, kreatives und innovatives Denken. Wenn Mitarbeiter selbst als Intrapreneure agieren, sich einbringen und neue Lösungen kreieren dürfen, steigt ihre Motivation erheblich. In Firmenkulturen, die auf Intrapreneurship setzen, wird Beschäftigten Entscheidungsfreiheit und Verantwortung übertragen. Sowohl eine innovationsfreundliche und offene Firmenkultur, als auch Anreizsysteme fördern die Bereitschaft der Mitarbeiter, aktiv an Innovationen mitzuarbeiten.

Wie nützt Ideenmanagement direkt dem Unternehmen?

Ein gutes Beispiel zeigt das Chemie-Unternehmen BASF, das sich offiziell zum Ziel gesetzt, durch internes Ideenmanagement die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Erneuerung im Unternehmen zu steigern. Und das mit Erfolg. Über die letzten Jahre reichten tausende Mitarbeiter des Global Players ihre Impulse ein, ein Team von Verantwortlichen sammelte diese und wertete sie auf ihre Umsetzbarkeit hin aus. In nur einem Jahr konnte das Unternehmen, dank der eingeführten Neuerungen, über 30 Millionen Euro an Kosten einsparen, ein Teil davon floss als Leistungsprämie an die beteiligten Mitarbeiter zurück.

Der Chemiegigant ist nicht das einzige Unternehmen, das Ideenmanagement als wichtiges Instrument für mehr Innovationen im Unternehmen erkannt hat. Laut einer Studie des Instituts für Betriebswirtschaft (Deutschland) versuchen immer mehr Firmen ihre Mitarbeiter zum Weiterdenken und zur Entwicklung eigener Impulse zu motivieren. Insgesamt soll das der Wirtschaft bereits über eine Milliarde Euro an Kosten erspart bzw. an Gewinn eingebracht haben.

Was braucht es für ein effektives Intrapreneurship ?

Für neue Konzepte und frische Impulse braucht es eine offene und wertschätzende Kultur im Unternehmen. Bestärkung und Förderung von kreativem Potenzial haben einen hohen Einfluss auf die Ideenquantität und -qualität. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl vermittelt bekommen, mit ihren fachlichen Eingebungen wahr- und ernstgenommen zu werden, entwickelt sich eine neue Kultur des gegenseitigen Austauschs und der Ergänzung im Unternehmen. Intrapreneurship ist hier ein Booster für Ideenverwirklichung und eine effektive Weiterentwicklung einer Unternehmung.

Innovation und neue Prozesse oder Vorgehensweisen, die direkt aus dem Unternehmen kommen und von Mitarbeitern eingebracht werden, haben einen weiteren Vorteil: Ihre Akzeptanz innerhalb der Belegschaft ist um ein Vielfaches höher. Auch materielle und immaterielle Anreize und Belohnungen von besonders kreativen Mitarbeitern durch Lob und Prämien haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Motivation, was letztendlich auch die Arbeitsleistung verbessert, die ohnehin erbracht wird. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist Aufgabe der Führungskräfte, die gestalterisches Handeln fördern und im besten Fall ihre Abteilungen als Profit-Center führen oder Spin-Offs.

Mitarbeiter als wichtigste Quelle für Innovationen

Innovation gehört zu den wichtigsten Treibern im Wettbewerb. Das Innovationsmanagement, als Teil der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens, muss noch mehr an Bedeutung gewinnen. Impulse, Ideen, Innovationen zu verwalten und systematisch auf ihren Wert hin zu überprüfen, ist eine der großen zukünftigen Aufgaben jedes Unternehmens, da immer schneller neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Jene, die auf Innovation setzen, werden dauerhaft am Markt bestehen. Mitarbeiter sind wichtigste Quelle für Innovationen. Unternehmen, die sich der Nutzung des kreativen Potenzials ihrer Beschäftigten verschließen, stehen vor einer unsicheren Zukunft und werden mit dem innovativen Potenzial der Marktteilnehmer nur schwer mithalten können.

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